Wie entsteht ein Motorschaden?

Ein Motorschaden kann Folge von Verschleißerscheinungen sein oder aus dem eigenen Umgang mit dem Auto resultieren. Typische Ursachen, die im Folgenden näher erläutert werden, sind: ein gerissener Zaunriemen, falsches Tanken, zu wenig Öl, ein zu heißer oder überdrehter Motor oder auch ein Wasserschlag. Im Fall eines Motorschadens sollten Sie einen Experten aufsuchen, der über das entsprechende Fachwissen verfügt, geeignete Maßnahmen zur Motorreparatur durchzuführen. Bei dsm-spezialist.de finden Sie ausführliche Informationen zu notwendigen Reparaturschritten und Servicedienstleistungen im Fall eines Motorschadens.

Welche Ursachen gibt es?

Zunächst kann ein gerissener Zahnriemen Grund für einen Motorschaden sein. Allerdings lässt sich der Riss des Zahnriemens nicht durch irgendwelche Anzeichen erahnen, sodass das einzige wirksame Gegenmittel der regelmäßige Austausch des Zahnriemens ist. Die Lebensdauer eines Zahnriemens ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Dazu gehören die persönliche Fahrweise, die Anzahl der Kaltstarts und Kurzstreckenfahrten oder auch Temperaturschwankungen. Die von Herstellern empfohlenen Wechselintervalle variieren zwischen 60.000 und 180.000 Kilometern. Darüber hinaus wird ein Zahnriemenriss mit zunehmendem Alter wahrscheinlicher. Folglich sollte der Zahnriemen spätestens nach 6 Jahren gewechselt werden. Ein weiterer Grund für einen Zahnriemenriss kann falsches Tanken sein. Wurde versehentlich Diesel anstelle von Benzin oder umgekehrt getankt, sollten Sie schnell reagieren. Der Tank sollte in diesem Fall vollständig entleert werden und gereinigt werden. Ist der falsch getankte Sprit bereits bis in die Kraftstoffanlage gelangt, muss auch diese gründlich gereinigt und gespült werden.

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Die Weiterfahrt mit dem falschen Kraftstoff würde zu einem Motorschaden führen, der sich mit lauten Klopfgeräuschen anmeldet. Weiterhin kann zu wenig Öl in Form einer unzureichenden Schmierung des Motors Ursache für Motorschäden sein. Besonders ältere Fahrzeuge neigen zu einem erhöhten Ölverbrauch. Daher sollte der Ölstand regelmäßig –etwa nach jedem dritten Tankvorgang – kontrolliert werden. Auch zu altes Öl kann negative Auswirkungen auf die Lebensdauer des Motors haben. Die im Öl enthaltenen Zusätze bauen sich mit der Zeit ab und Staub, Abrieb oder Verbrennungsrückstände verschmutzen das Öl.

Kurzstreckenfahrten sorgen für eine vermehrte Wasserbildung im Ölkreislauf, zu erkennen an einem gestiegenen Ölstand, welche wiederum die Schmierfähigkeit des Öls beeinträchtigt. Wechselintervalle liegen je nach Hersteller zwischen 15.000 und 70.000 Kilometern bzw. 1,5 bis 2 Jahren. Eine weitere Möglichkeit für einen Motorschaden ist ein überhitzter Motor. An heißen Tagen sollten Sie daher in regelmäßigen Abständen einen Blick auf die Wassertemperaturanzeige Ihres Fahrzeugs werfen. Erreicht der Zeiger den roten Bereich, sollten Sie Ihr Fahrzeug möglichst schnell abstellen und den Motor durch Öffnen der Motorhaube abkühlen. So können Sie ebenfalls überprüfen, ob Kühlflüssigkeit oder Dampf austritt. Wenn Sie ein Leck im Kühlsystem feststellen, sollten Sie nicht weiterfahren. Darüber hinaus sollten Sie niemals den Kühlerdeckel oder Ausgleichsbehälter aufmachen, da das heiße Wasser mit hohem Druck herausspritzen und zu schwerwiegenden Verbrennungen führen kann.

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