Wenn das Auto verkauft werden muss – Ankaufsplattformen nutzen

Ein Auto begleitet einen meist nicht das ganze Leben, stattdessen wird es nach mehreren Jahren verkauft und durch ein anderes Modell ersetzt. Autos werden sehr häufig erworben, allein im Jahr 2017 wurden fast 3,5 Millionen Neuzulassungen vorgenommen. Zu den häufigsten Gründen dafür gehören veränderte Lebensumstände. Beispielweise wenn ein Familienzuwachs ansteht und es muss ein größeres Fahrzeug benötigt wird oder bei einem Jobwechsel, Umzug in die Innenstadt oder in eine ländliche Gegend. Eine Sache bleibt aber immer gleich, man möchte den anstehenden Verkauf zu besten Konditionen abwickeln. Die Auswahl an Optionen ist groß, neben dem privaten Verkauf werden auch gerne Ankaufsplattformen in Anspruch genommen.

Das Angebot von Ankaufsplattformen nutzen

Zu den bequemsten Lösungen beim Verkauf des Pkws zählen Unternehmen, die sich auf den Ankauf von Autos spezialisiert haben. Die Nutzung einer solchen Plattform bringt einige Vorteile, denn man muss in so einem Fall kein aufwendiges Inserat einstellen oder sich mit Preiskämpfen auseinandersetzen. Stattdessen nimmt man einfach Kontakt auf, trägt alle erforderlichen Daten ein und wartet auf ein unverbindliches Angebot. Sagt es einem zu, dann kann ein Vertrag geschlossen werden. Ist es nicht so, dann kann einfach abgelehnt werden, ganz ohne Folgen.

Natürlich wird das Fahrzeug in so einem Fall nicht nur durch die übermittelten Daten bewertet, sondern es wird von Experten, die für die Plattform arbeiten, eingeschätzt. In die Bewertung fallen sowohl negative (Kratzer, Dellen oder auch kleinere Schäden) als auch positive Dinge (wie eine Sonderausstattung oder ein besonders guter Gesamtzustand). Wer sich unsicher ist, ob der eigene Wagen überhaupt angekauft wird, der sollte einfach nachfragen.

Sehr oft werden auch zusätzliche Leistungen angeboten, zum Beispiel wird der Pkw vor Ort abgeholt oder die Abmeldung wird übernommen. Als Verkäufer hat man also relativ wenig Aufwand (im Vergleich zum privaten Verkauf über Anzeigen) und kann sich binnen kürzester Zeit wieder um andere Dinge kümmern.

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Alter und Marke spielen meist keine Rolle

Ein großer Pluspunkt bei Ankaufsplattformen ist, dass sie in den meisten Fällen einen Ankauf für jedes Auto anbieten. Es ist also egal, ob es ein fünf Jahre alter VW Golf oder ein zehn Jahre alter Renault Clio ist. Auswirkungen hat es nur auf den Preis, denn für ein jüngeres Fahrzeug wird in der Regel mehr bezahlt. Diese Regelung ist aber nicht einheitlich zu betrachten, entscheidend ist der Gesamtzustand des Fahrzeugs. Man kann außerdem nichts falsch machen, Angebote sind immer unverbindlich und im schlimmsten Fall kommt es einfach nicht zum Verkauf. Dann stehen einem aber immer noch die Türen des Internets für einen Privatverkauf offen.

Darauf sollte man bei der Wahl des Anbieters achten

Da es nicht nur eine Ankaufsplattform gibt, sollte man bei der Wahl auf einige Punkte achten. Ganz wichtig ist die Seriosität, da man als Verkäufer fair behandelt werden möchte. Genauso entscheidend ist der Auftritt der Firma beziehungsweise ihr Ruf, dieser Aspekt lässt sich aber mithilfe von Kundenbewertungen ganz einfach überprüfen. Ist man beim ersten Angebot unsicher, können weitere Angebote von vergleichbaren Unternehmen eingeholt werden, um einen Vergleichswert zu schaffen. Es erfordert zwar etwas mehr Aufwand, doch finanziell kann es sich lohnen.