Dieselprämie: Erst den Restwert genau checken

Kilometerleasing und Drei-Wege-Finanzierung schützen vor Verlusten

Stuttgart- Besitzer älterer Dieselfahrzeuge sollten erst einmal den Restwert ihres Autos überprüfen, bevor sie es für eine feste Dieselprämie in Zahlung geben. Die Hersteller haben zwar die Umweltprämie für ältere Euro-3- und Euro-4-Diesel verlängert, doch zum Teil sind die Autos immer noch mehr wert als die Dieselprämie, warnt die Zeitschrift auto motor und sport. „Hat der Altdiesel noch einen Wert, rechnen sich die Inzahlunggabe und der klassische Nachlass mehr als die Umweltprämie”, so Autohandelsexperte Henning Busse von auto motor und sport. „Daher ist wichtig, vor dem Verkauf den Marktwert des Fahrzeugs zu prüfen – das lässt sich leicht über die Börsen von mobile.de oder autoscout24.de erledigen.”

Wer sich jetzt für einen Diesel interessiert, weil er hohe Kilometerleistungen erreicht, kann auf Nummer sicher, indem er sich für ein Kilometerleasing oder eine Drei-Wege-Finanzierung entscheidet. Beide Varianten gibt es im Neu- und Gebrauchtwagenbereich. Der große Vorteil: Beide Finanzierungsformen berechtigen den Käufer am Vertragsende, den Wagen ohne weitere Zuzahlungen beim Händler zurückzugeben. Der Käufer haftet also nicht für den Restwert des Autos. Der Kunde muss sich weder um den Verkauf kümmern und darunter leiden, falls der Dieselmarkt weiter einbricht. Zum anderen bleibt er mit kurzen Finanzierungszeiträumen flexibel.

Quelle: www.auto-motor-und-sport.de